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Sterben in Würde ‒ eine Debatte

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Bild: “Denke ist Handeln” – Andreas Bogdain (Foto: Ralf Roletschek – GNU)

Seit Wochen beschäftigen sich die Tageszeitungen, die Fernsehsender, das Internet und die Radiosender mit dem Umgang mit Sterbenden.

Viele Bürger und Betroffene melden sich zu Wort und so erfährt man, wie vielschichtig, persönlich und subjektiv dieses sensible Thema ist. Wie soll hier ein Konsens geschaffen werden? Geht das bei so einem Thema überhaupt?

Wer darf und kann entscheiden, was ethisch-moralisch richtig ist und was nicht? Gibt es eine Instanz in unserem Gesellschaftssystem, die dies entscheiden darf? Können wir Menschen mit all unseren Emotionen das überhaupt? Hörbar melden sich in den letzten Wochen Christen, Atheisten, Senioren, Geschäftsleute, Akademiker, Arbeiter, Mütter, Väter, Kinder, Kranke, Gesunde oder Sterbende zu Wort und sind in ihren Aussagen doch nie objektiv konkret. Zu sehr spielt die innere Betroffenheit eine aktuelle Rolle und lässt unterschiedliche Positionen parallel zu.

Dies ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass es hier um ein schwerwiegendes Thema geht – um den Menschen mit all seinen Lebensinhalten, vom Anfang bis zum Ende.

Dies ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt auch, dass das Thema Sterben und Tod noch nicht in Pragmatismus, Egalität und Anonymität untergegangen ist.

Dies ist ein gutes Zeichen, denn es bewegt die Menschen und erinnert an eine Verantwortung, die wir füreinander haben – von Mensch zu Mensch.

Gedenk-Gottesdienst für verstorbene Kinder

Der Ökumenische Gedenk-Gottesdienst für verstorbene Kinder ist am Sonntag, 16. November 2014, um 15.00 Uhr
in der Martin-Luther-Kirche in Dorsten-Holsterhausen (Martin-Luther-Straße 48).

Herz Wir erinnern uns in diesem Gottesdienst an Kinder, die gestorben sind, geborene und ungeborene, heranwachsende und erwachsene, kürzlich und vor Jahren verstorbene.

Thema: “Verlaß dich auf dein Herz”

Dazu sind Sie alle eingeladen!

 

 

 

Quote Zitat usw.

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Im Anschluß heißen wir Sie herzlich willkommen zum Kaffeetrinken im Gemeindesaal.

Ihre katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Dorsten, Krankenhaussellsorge des St. Elisabeth Krankenhauses.

Für Kinderbetreuung während des Gottesdienstes ist gesorgt.

 

 

Reise ins Leben – Neue Informationen

 

Bei der “Reise-ins-Leben” gibt es auch jetzt Kurzreisen auch zu Zielen innerhalb Deutschlands.

Die ersten beiden Reisen führen vom 18.11.-25.11.2014 nach Madeira (7-Tage-Flugreise) und vom 10.12.-14.12.2014 an die Mecklenburgische Seenplatte (4-Tage-Kurzreise mit eigener Anreise).

Weitere Informationen dazu finden sie unter  www.reiseinsleben.de

Auf unserer [intlink id=”566″ type=”page”]internen Seite finden[/intlink] Sie allgemeine kurze Informationen.

 

Die Individualisierung des Lebens – bis zum Ende

Die Individualisierung des Lebens – bis zum Ende

Unsere Gesellschaft entwickelt sich – permanent, von Generation zu Generation und vielfältig auch dazwischen. Was heute Standard ist, ist morgen Schnee von gestern. Wer morgen ein Trendsetter ist, ist übermorgen ein Klassiker. Wer gestern introvertiert, unangepasst und unsolidarisch war, ist heute ein Individualist. Unser ganzes Leben hat sich in den letzten 20 Jahren vervielfältigt, alles ist greifbar nah und möglich geworden, die Welt ist geschrumpft. Also warum nicht aus der Normalbiografie eine Wahlbiografie machen, warum nicht extrovertiert und individuell sein – bis zum Ende? 

Rose am Grab

Rose am Grab

Trotz Friedhofszwang in Deutschland sind die traditionellen Bestattungsrituale nicht mehr selbstverständlich. Das übliche, lange ausgesuchte Reihengrab auf dem Friedhof in der Gemeinde oder im Stadtteil ist passé. Die Friedhofsverwaltungen ächzen aufgrund von Unterbelegung. Die Geschäftsidee des FriedWaldes, der naturnahen, außergewöhnlichen und aufregenden Bestattung, erlebt seit Jahren eine wundersame Expansion. Kolumbarien auf dem Friedhof und mittlerweile auch privat bei Bestattungsunternehmen lehnen sich an antike Traditionen an und kommen architektonisch spannend daher, Themenfelder auf Friedhöfen sind nicht mehr die Ausnahme. Die Liste der Bestattungsmöglichkeiten verlängert sich kontinuierlich: Flussbestattung, Felsbestattung, Almwiesenbestattung, Luftbestattung, Diamantbestattung, Raketenbestattung und, und, und. Nicht alles ist in Deutschland möglich, aber vieles im nahen Ausland.

Bislang ist es noch ein kleiner Kreis, der diesen letzten Weg auf sich nimmt, aber eines ist gewiss: Der Trend fort von klassischen Gräbern hin zu individuellen letzten Orten nimmt zu, auf dem Friedhof und vielerorts. So kann man auch im Tod ganz individuell ruhen oder auf Reisen gehen.